5
Jan
2006

http://www.taz.de/pt/2006/01/04/a0148.nf/text

Wer das Unglück hat, im Ausland entführt zu werden, darf erwarten, dass sich das Außenamt, das der deutsche Steuerzahler genau für diesen Zweck üppig finanziert und dessen Angehörige astronomisch hohe Gehälter beziehen, still und ohne orchestrierendes Politikergefasel um die Freilassung kümmert und dass es ihn nachhaltig vor journalistischen Nachstellungen schützt. Schließlich kann sich das Entführungsopfer nicht wehren. Und nach einer Freilassung geht das Opfer die Medien und Politiker nichts, aber auch gar nichts mehr an.

Ein sehr klarer und wütender Artikel eines Jony Eisenberg in der taz. Die Aussagen über die Beamten des AA teile ich nicht - diesen Job zu machen ist gewiß nicht einfach. Was aber die ferndiagnostizierenden Experten und ihre willigen Helfer in den Medien betrifft, so hat Eisenberg mit Sicherheit recht.
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